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Holz als Baustoff und Energieträger

Die Verwertung von Holz erfolgt im Idealfall streng nach dem Kaskadenprinzip: Holz findet somit zuerst als Baumaterial Verwendung und dient erst danach als Energieholz. Für qualitativ besonders schlechte Holzsortimente oder Kronenmaterial gibt es heute keine Alternative zur Wärmegewinnung. In Liechtenstein wird nicht mehr Holz geschlagen, als laufend nachwächst - es gibt also keine Übernutzung von unseren Wälder.

  • Die Koordination der Versorgung der grossen Holzheizungen von Land und Gemeinden mit Hackschnitzeln erfolgt über den Holzenergie-Verantwortlichen des Vereins Holzkreislauf, Siegfried Kofler, Telefon +41 79 674 62 98 oder per Mail.

 

  • Benötigen Private Brennholz, so helfen die Gemeindeförster der jeweiligen Gemeinde gerne weiter. Die aktuellen Kontaktdaten der Liechtensteiner Forstbetriebe sind hier zu finden.

 

Stärkung der Regionalität

Wer Holz regional bezieht, stärkt weit mehr als kurze Transportwege. Regionales Holz sichert Wertschöpfung vor Ort, unterstützt die heimische Forst- und Holzwirtschaft und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mt unseren natürlichen Ressourcen.

 

Mit der bewussten Wahl von Holz aus der Region entstehen starke, verlässliche Kreisläufe - vom Wald über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt. So bleibt ein wertvoller Rohstoff dort verankert, wo er wächst, und trägt langfristig zu einer starken und nachhaltigen Region bei.

Ziele des Holz-Kreislaufes

Als vorrangiges Ziel verfolgt der Verein die Förderung von Holz als Baustoff und Energieträger mit einer maximalen Wertschöpfung in Liechtenstein.

Die nachhaltige Holznutzung ist dabei ein wichtiger Faktor, das heisst, dass nicht mehr Holz geschlagen wird, als laufend nachwächst. Die Angst vor Übernutzung unserer Wälder ist demzufolge unberechtigt.

 

Die grossen Vorteile von Holz im Vergleich zu anderen Rohstoffen sind unbestritten. So möchte der Verein Holzkreislauf der breiten Öffentlichkeit und den politischen Entscheidungsträgern die Vorzüge von Holz als Baustoff und Energiequelle ständig in Erinnerung zu halten. Denn nur so sind alle gewillt, Holz bei ihren Bauvorhaben gebührend zu berücksichtigen.

Tipps zur korrekten Holzlagerung

  • Brennholz hauptsächlich in den Wintermonaten schlagen.
  • Grösse der Scheite an die Feueranlage anpassen.
  • Sonnigen und windexponierten Lagerort wählen, trockenen Untergrund schaffen.
  • Wenn möglich, den Tagesverbrauch in beheizten Räumen lagern.
  • Eichholz mindestens 1 Jahr, Hartholz mindestens 2 Jahre lagern. Zu lange Lagerung hat natürliche Abbauprozesse zur Folge.